|
Waschmaschinen - hätten Sie DAS gewusst ?!!?
Die Beziehung zur heimischen Waschmaschine hält länger als manche Ehe.
Doch es steht ein Verdacht im Raum. Alte Waschmaschinen betrügen ihre treuen Besitzer - um Geld und Reinheit der Wäsche, heimlich und permanent.
Wäscht eine Waschmaschine Baujahr 1970 genauso sauber wie eine moderne? Wie hoch ist der Strom- und Wasserverbrauch, wie hoch liegen also die jährlichen Kosten einer alten verglichen mit einer neuen Maschine?
Während der Waschgänge wurde gemessen, wie viel Strom die Maschinen verbrauchen, wie viel Wasser jeweils nötig ist und natürlich wie gründlich sie waschen. Das Ergebnis brachte für die Besitzer alter Maschinen ein erschütterndes Ergebnis. Fazit „Die alten Maschinen waschen zwar, aber bei weitem nicht so gut, wie eine neue Waschmaschine. Sie verbrauchen mehr Strom und wesentlich mehr Wasser.“
Die Wahrheit
Das Ergebnis der Waschtests ist eindeutig: Maschinen, Baujahr 1970, verbrauchen bis zu 220 Liter Wasser je Waschgang. Das ist fast viermal so viel wie bei einer neuen Maschinen. Auch Typen Baujahr 1980 und 1990 schlucken noch immer über 100 Liter. Neue Maschinen liegen zwischen 61 und 49 Liter Wasser pro Waschgang.
Ähnliches gilt für den Energieverbrauch. Waschmaschinen aus den 70iger verbrauchen im Schnitt mehr als doppelt so viel Strom wie neue Geräte. Das geht ins Geld. Rechnet man Stromverbrauch und Wasserkosten bei drei Wäschen wöchentlich auf ein ganzes Jahr um, wird das mehr als deutlich.
Auch wenn diese Werte natürlich davon abhängen, wie oft und mit welchen Programmen gewaschen wird, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Generell gilt: Ist eine Maschine älter als 15 Jahre, lohnt ein Neukauf fast in jedem Fall. Die moderne Waschmaschine rechnet sich durch gesparte Energie- und Wasserkosten. Je öfter sie im Einsatz ist, desto schneller amortisiert sich die Investition. Denn addiert man die Differenzen der jährlichen Waschkosten von Modellen aus 1970 und 2005 kommen schon in drei Jahren € 600 zusammen. Dafür bekommt man ein neues Mittelklassegerät.
Positive Trends bei neuen Waschmaschinen
- Verbrauchssenkungen: die Strom- und Wassereinsparungen sind ein großer Erfolg.
- Mengenautomatik: Bei Teilbeladung wird der Wasserverbrauch der geringeren Menge an Wäsche angepasst.
- Höhere Schleuderdrehzahlen : Das verbessert die Entwässerung und verkürzt die Trockenzeit. Das ist nicht nur wichtig für Menschen, die einen Trockner benutzen. Auch wenn Sie Ihre Wäsche im Bad auf der Leine trocknen, müssen Sie Energie dafür aufbringen, erst recht in der kalten Jahreszeit.
- Wegfall des Vorspülgangs: Bei vielen Neugeräten ist die meist überflüssige Vorwäsche nur noch durch Sondertasten zu erreichen.
- Unwuchterkennung: Bei falscher Beladung (zum Beispiel zu wenig Wäsche) bricht die Maschine das Schleuderprogramm ab und verhindert ein lautes Schlagen oder Wandern. Störungen sind nicht bekannt.
|